Social Networking Potential in Unternehmen heben
Geschrieben von Dieter Josten am 5. August 2008 | Abgelegt unter Allgemein, Kommunikation, Motivation, Social Networking
Matthias Schwenk beschreibt auf seinen Blog bwl zwei null mit seinem Beitrag “Social Networking in Unternehmen, Verbänden und beim Militär” die aktuelle Sicht und u.a. fehlende Akzeptanz zu diesem Thema in vielen Unternehmen:
“Erklärbar wird das überwiegend ignorante (oder besser: nicht erkennende) Verhalten auch dadurch, dass Unternehmen heute noch weitgehend von einer Managergeneration geprägt werden, für die das Internet als World Wide Web trotz seiner etwa 15jährigen Geschichte leider ein Fremdkörper geblieben ist (oder nur als Medienkanal gesehen wird).”
Dazu kam mir sofort wieder folgendes Video in den Sinn…
Ich denke das Problem liegt nicht am erkennen, sondern in der Unternehmenskultur begraben. Wenn die Führungsmannschaft an einem Strick zieht, Innovationen einfordert und Ihre Mitarbeiter nicht nur als Resource sieht, dann funktioniert das komischerweise ganz gut. Bestes Beispiel IBM. Auch in der DACH Region gibt es solche Unternehmen wie z.B. Henkel, ThyssenKrupp, Sunrise..
Neben den zu erwartenden Resultaten durch Social Networking liegt ein anderer Aspekt in den individuellen Lebensmotiven eines jeden einzelnen. Hier liegt eigentlich „der Hund begraben“. Wir erleben immer wieder das Technologie der Lösungsgarant für managelnde Kommunikation sein soll - mit nichten. Oder ein Prozessmanagement muss hinhalten - auf in die ARIS Welt. Nein, all das hilft nicht Kommunikations- und Kulturprobleme innerhalb einer Abteilung oder Abteilungs-/Organisationsübergeifend in den Griff zu bekommen.
Doch wie bekommt man diese Herausforderungen in den Griff? Gibt es ggf. eine Methode die uns dabei unterstützt? Jo - wir haben vor 2 Jahren angefangen uns näher mit success insights, Assess, Dix, Reiss.. zu beschäftigen und festgestellt das diese Methoden/Werkezeuge helfen besser zu verstehen was im Kopf eines Mitarbeiter so vor sich geht und ihn motiviert.
Als besonders Hilfreich hat sich dabei die Reiss Methodik gezeigt, da nicht zeitintensiv und Fokus auf „nur“ 16 Lebensmotive.
Wir verwenden diese Methodik, falls keine andere im Einsatz ist, um kulturelle Chancen und Hindernisse für Lern- und Wissensmanagement (Kommunikationsroutinen, Gruppendynamiken, Denk- und Wahrnehmungs-muster, etc.) im Unternehmen sowie persönliche Motivationslagen zu identifizieren. Darauf aufbauend erarbeiten wir konkrete Handlungsempfehlungen, die das Unternehmen eigenständig oder mit Unterstützung von uns umsetzen kann.
Ich habe zu Reiss mal ein White Paper geschrieben, ist etwas lang geworden, wer will kurze Mail an dieter.josten (at) knowledgegarden.de.
Eben noch gefunden (elearning-Blog), passt auch hierzu: What The F**K is Social Media?
Nachtrag 11. August: Auch Jochen Robes hat dazu eine kleine Anmerkung geschrieben und verlinkt zu einem Artikel zur Einführung “Corporate Web 2.0 - eine Herausforderung für Unternehmen“. Fragen die sich ein Unternehmen bei der Einführung stellen sollte:
- Welche Nutzen bringt es dem Unternehmen/Einzelnen?
- Zweck des Einsatzes?
- Welche Informationen braucht das Unternehmen? Wozu will es die Informationen genau nutzen?
- Offenheit vs. Beschränkung?
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